Wittstock
Wittstock/ Dosse , eine der flächenmäßig größten Städte Deutschlands, im Norden Brandenburgs (17.000 EW), ist seit Jahrhunderten Grenzort zum benachbarten Bundesland Mecklenburg. Auch heute fallen Stadt-, Kreis- und Landesgrenze zusammen. Das Attribut „Wittstock, das Tor zur mecklenburgischen Seenplatte“ verwundert deshalb nicht. Es ist nicht das einzige: „Wittstock, die alte Bischofsstadt“ oder „Wittstock, das märkische (oder norddeutsche) Rothenburg“ weisen auf eine geschichtsträchtige, baulich attraktive und sehenswerte Stadt hin.
Die Stadtmauer – einzige geschlossene Backsteinmauer Deutschlands mit fast 2 ½ km Länge – die Kirche St. Marien, das Gröpertor und die alte Bischofsburg verkörpern ein Stück Mittelalter, als Wittstock Bischofsresidenz war.
Die „Museen Alte Bischofsburg“ beherbergen neben dem Ostprignitzmuseum heute das einzige Museum des Dreißigjährigen Krieges in Deutschland. Es wurde in Erinnerung an eine der blutigsten Schlachten dieser Zeit (1636) am Wittstocker Scharfenberg eingerichtet. Wittstock ist beteiligt am internationalen Projekt „Schwedenstraße“, an deren Westroute (Wismar – Berlin) die Stadt liegt.
Zum Gedenken an eine der blutigsten Schlachten des 30jährigen Krieges wurde im September 2011 die Aussichts- und Gedenkplattform zur Schlacht am Scharfenberg bei Wittstock im jahr 1636 eröffnet.
mehr unter www.1636.de - Veranstaltungstipps und Informationen zu den Ausgrabungen am Schlachtfeld sowie der Ausstellung dazu
Ein Stadtrundgang durch den historischen Stadtkern vermittelt mittelalterliches Flair, besonders, wenn man entlang der Stadtmauer spaziert. Eine Besichtigung der imposanten Marienkirche darf nicht fehlen, zumal die Aussicht vom Turm einen weiten Blick ins Wittstocker Land gestattet.
In den letzten Jahren ist durch umfangreiche Städtebauförderung eine große Zahl alter Häuser wieder in alter Schönheit entstanden, wie auch der Markt, manche Straße oder Grünanlage.
www.wittstock.de

