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Stepenitz

Seitenansicht der Stiftskirche Stepenitz

Das 1231 von Johannes Gans Edlen Herrn zu Putlitz am Oberlauf der Stepenitz begründete Kloster krönte das Besiedlungs- und Christianisierungswerk in der Prignitz, das ganz wesentlich auch von seinem Geschlecht geprägt wurde. Es ist die älteste Klostergründung in der Prignitz, erst 1287 folgte die markgräfliche Klosterstiftung in Heiligengrabe bei dem Dorfe Techow. Nachdem während des 30jährigen Krieges die Klausurgebäude mit dem Kreuzgang zerstört wurden, ist heute allein die Stiftskirche, ein langgestreckter einschiffiger Backsteinbau mit eingezogenem zweijochigem Chor, aus der 2. Hälfte des 13. Jh. erhalten geblieben. Der markante und hohe Dachturm stammt aus dem Jahre 1829. 1900/01 wurde die Kirche im Innern durch den königlichen Baurat Walther einheitlich neugotisch ausgestattet und ausgemalt. Das adelige Damenstift, das nach der Reformation aus dem Kloster hervorging, wurde 1945 in ein Altersheim unter dem Dach der St. Elisabethstiftung umgewandelt, wo seither alte Menschen, auch Pflegefälle, in einer schönen Umgebung liebe- und würdevoll betreut werden. Ein 1992 auf Initiative von Gisbert zu Putlitz gegründeter Förderverein unterstützt die Arbeit des Altenstifts.

Auf www.marienfliess.de können Sie mehr zu der Geschichte des Klosters erfahren.