Reiten
Traben, trekken und kutschieren in der Prignitz
Das erste deutsche Pferd, das im englischen Newmarket 1854 ein berühmtes Rennen gewann, hieß Scherz und stammte aus noblem Stall. Sein Futter bezahlte Graf Hugo von Wilamowitz -Moellendorff, Hausherr auf Schloss Gadow in der Prignitz. Heute reiten im Gadower Schlosspark Ferienkinder auf Ponys. Auch viele große Pferdefreunde haben die Prignitz längst als Paradies für langsamen Trott oder schnellen Ritt entdeckt. Der Wanderritt oder die Fahrt mit der Kutsche führen durch weite Landschaft mit freiem Blick über Wiesen und Felder. Dann wieder folgen Pferd und Reiter den naturbelassenen Wegen durch dichte Wälder oder in die Flussniederungen der Elbe. Hier sind weite Teile der Prignitz als UNESCO-Biosphärenreservat geschützt. Die Störche sind so zahlreich wie nirgends sonst in Deutschland, und wer den Ritt im Herbst oder im zeitigen Frühjahr mag, der kann Tausende von Gänsen auf ihrem Zug beobachten. Herrenhäuser und Schlösser, Dörfer, in denen das Ziegelfachwerk der Häuser rot leuchtet, kleine Fachwerk- und große Backsteinkirchen, einsame Hünengräber und sagenumwobene Burgen lohnen den Ausritt in dieses herb-schöne Stück Brandenburg. Zu empfehlen sind die „Prignitz-Tour“ und der Gestütsweg von Neustadt /Dosse ins mecklenburgische Redefin, der auf ca. 120 Kilometern quer durch die Prignitz führt. In vielen Orten finden sich Reiterhöfe und Wanderreitstationen mit interessanten Angeboten. Dazu zählen auch Reitunterricht für alle Altersklassen oder geführte Wanderritte quer durch die Prignitz.
mehr zum Gestütsweg Neustadt-Redefin unter www.gestuetsweg.de
Tourbeschreibung Gestütsweg und Prignitztour, Reiterhöfe und weitere Angebote finden Sie auf www.pferdeland-brandenburg.de

