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Putlitz

Bergfried der Burg Putlitz in mitten von Bäumen | Foto: ATA Thätner

In Putlitz blieben die Gänse zu Putlitz bis zu den Stein-Hardenberg’schen Reformen Stadtherren und bis 1945 gab es hier zwei Güter der Familie, den Philippshof und den Burghof, dessen 1898 erbautes und 1931 erweitertes Gutshaus seit 10 Jahren leer steht. Auf dem zugehörigen Gelände ist der von der Stepenitz umflossene Burgberg mit stattlichen Mauer- und Kellerresten sowie dem runden und um 1880 von Eugen zu Putlitz restaurierten Bergfried erhalten, von dem aus man eine prächtige Aussicht in die umgebende Stepenitzlandschaft hat.

Der Philippshof liegt außerhalb der Stadt, nördlich vom Mühlentor, aber immer noch im Weichbild der Burg. Er wurde gegen Ende des 16. Jahrhunderts von Philipp Gans Edlem Herr zu Putlitz († 1603) als neue Gutswirtschaft mit einem eigenen Rittersitz begründet. Sie wurde nach dem Begründer "Philippshof" benannt. Das alte Wohnhaus, über dessen Aussehen nichts bekannt ist, hat vermutlich den 30jährigen Krieg nicht mehr überdauert, so dass um 1700 auf dem Gutshof ein neues Wohnhaus erbaut wurde. Es brannte 1909 ab, doch schon vorher wurde 1895 nördlich des alten das noch heute vorhandene Gutshaus erbaut.

Die Kirche liegt am nordwestlichen Stadtrand nahe der Stepenitz und ist ein historisierender Neubau aus Back- und Feldstein aus dem Jahre 1854, der eine barocke Fachwerkkirche, an gleicher Stelle, ablöste. Der Turm ist sogar erst 1909 erbaut worden. Im Innern sind vor allem ein hölzernes Barock-Epitaph für Rudolf Heinrich Gans Edlen Herren zu Putlitz aus dem Jahre 1731 mit dem Putlitzschen Wappen sowie das große Altargemälde mit dem segnenden Christus von 1854 bemerkenswert. Das städtische Gänse-Wappen findet man am zweigeschossigen Fachwerk-Rathaus (Ende 18. Jh.) über dem Portal.

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Nettelbeck
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Porep
Das im äußersten Norden der Prignitz an der Grenze zu Mecklenburg gelegene Dorf war bis 1950 geteilt und gehörte teilweise zu Brandenburg, teilweise zu Mecklenburg. Die Herrschaftsrechte lagen im Mittelalter beim Kloster Marienfließ, seit 1625 bei der Herrschaft Putlitz. Die Fachwerkkirche in Saalform wurde in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut und birgt im Innern einen prächtigen spätgotischen Flügelaltar.

www.amtputlitz-berge.de