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Die Prignitz - Landschaft zwischen Elbe und Müritz

Die Prignitz gehört zu den ältesten Kulturlandschaften der Mark Brandenburg. Räumlich umfaßt die Prignitz etwa das Gebiet zwischen den Flüssen Elbe, Elde, Dosse und Havel.

Die Landschaftsbezeichnung "Prignitz" wurde erstmals 1349 in einer Urkunde erwähnt. Eine der möglichen Übersetzungen des wohl aus dem Slawischen kommenden Begriffs lautet "unwegbares Waldgebiet".

Die Prignitz gehörte zur Mark Brandenburg und zu Preußen. Heute ist sie der nordwestlichste Teil des Landes Brandenburg und grenzt an Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Mecklenburg.

Die Elbstadt Wittenberge oder die alten Bischofsstädte Havelberg und Wittstock, die Rolandstadt Perleberg oder Lenzens Fachwerkhäuser,der ehemalige Wallfahrts- und heutige Kurort Bad Wilsnack, ländliche Herrensitze oder Burgen erzählen aus der langen Besiedlungsgeschichte des Landstrichs. 

Das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg ist ein einmaliges Rückzugsgebiet für die Pflanzen und Tiere der Auenlandschaft und zugleich Erholungsgebiet für Ruhesuchende.

PDF-Download des Heftes "Prignitzer Stationen" (2005 erschienen, vergriffen)

Foto: Corporate Art
Fähre Lenzen
Foto: Uwe Neumann
Prignitzlandschaft
Foto: Studio Prokopy
Wittstocker Stadtmauer