Perleberg
Wahrzeichen Perlebergs ist das Rolandstandbild auf dem Großen Markt. Der historische Stadtkern beeindruckt mit seinen Fachwerkhäusern rund um Kirche und Rathaus. Das „Wallgebäude“ wurde liebevoll restauriert und beherbergt heute neben der Stadtinformation eine Bibliothek und eine Gaststätte.
Besonders reizvoll ist eine Stadtrundfahrt auf der Stepenitz, deren Arme eine Stadtinsel bilden.
Im Perleberger Stadtforst befindet sich der Tierpark, eine weitläufige Anlage mit vielen, vor allem heimischen Tieren und viel Platz für Kinder.
Das Perleberger Museum beeindruckt mit einer reichhaltigen Ausstellung zur Stadt- und Heimatgeschichte, unter anderem mit Kopien der Funde aus dem bronzezeitlichen Königsgrab bei Seddin oder einen historischen Kaufmannsladen.
Das Oldtimermuseum beherbergt liebevoll aufgemöbelte Raritäten vom Fahrrad mit Hilfsmotor bis zum Flugzeit mit Trabi-Motor.
Bevor sich Perleberg seit Beginn des 14. Jahrhunderts als Hauptstadt der sich herausbildenden Prignitz entwickelte, gründeten die Edlen Gans hier um 1200 südwestlich der späteren Stadt, vor dem Wittenberger Tor, an der Stepenitz eine neue Gänseburg. Sie lag an der Stelle des heutigen Hotels Stadt Magdeburg in der Wittenberger Straße. Nachdem der Markgraf nach dem Aussterben der Perleberger Linie der Gänse Ende des 13. Jahrhunderts diese nicht wieder mit Perleberg belieh, wurde die Stadt markgräfliche Immediatstadt und blühte als Hansestadt zum Zentrum der Prignitz auf. Das im Volksmund „Gänseburg“ genannte 1604 in schlichten Renaissanceformen errichtete Wallgebäude in der Altstadt hat mit den Edlen Gänsen nichts zu tun, sondern diente als Teil der Stadtbefestigung dem Magistrat überwiegend als Gästehaus bzw. war adliger Stadtwohnsitz. Heute beherbergt es unter anderem die Stadtinformation sowie ein Restaurant. Bemerkenswert ist die landschaftlich reizvolle Lage der Altstadt auf einer Stepenitzinsel. Die weitgehend auf dem mittelalterlichen Stadtgrundriss zurückgehende Altstadtbebauung wird vor allem von Fachwerkhäusern des 18. und 19. Jahrhunderts sowie den markanten Gründerzeitbauten geprägt.
www.stadt-perleberg.de
Kreuzburg
Kreuzburg ist ein besonders für die Westprignitz typisches Runddorf. Die malerische kleine Kirche ist ein schlichter Fachwerk-Saalbau mit Walmdach und separatem Glockenturm und wurde 1688 durch den Patron Hans Albrecht zu Putlitz nach den Zerstörungen des 30jährigen Krieges neu erbaut.
Königsgrab Seddin:
Das Königsgrab ist ein Denkmal der heimischen Altertumsgeschichte, um das sich zudem seit uralter Zeit, allein durch mündliche Überlieferung bewahrt, die Sage vom hier begrabenen König Hinz rankt. Das Königsgrab von Seddin ist auf Grund der Größe des Grabhügels sowie des Reichtums der vorgefundenen Grabbeigaben eines der bedeutendsten bronzezeitlichen Hügelgräber Nordeuropas und seit seiner Entdeckung eine der populärsten archäologischen Fundorte in der Mark Brandenburg. Eine Dauerausstellung über das Königsgrab mit den originalgetreuen Kopien der Grabbeigaben befindet sich in der Seddiner Dorfkirche auf der Empore.


