Knieperkohl - das Prignitzer Nationalgericht
Die regionale Spezialität der Prignitz ist der Knieperkohl oder Sur´n Hansen. Er gilt als das Prignitzer „Nationalgericht“, das vor allem im Winter genossen wird. Der Knieper besteht aus verschiedenen Kohlsorten, vor allem dem Markstammkohl, die sauer eingelegt werden. Nach etwa sechswöchiger Gärung ist der Knieper fertig. Besonders lecker ist er geschmort mit Speck, Eisbein oder Kohlwurst.
Nicht nur in der „Knieperhauptstadt“ Pritzwalk gibt es ganzjährig die verschiedensten Varianten des Gerichtes, man kann auf Kniepertour gehen oder einen ganzen Knieperabend verbringen.
Prignitzer Gastlichkeit
Die Prignitz hat nicht nur Deftig- Rustikales zu bieten. An der Initiative „Prignitzer Gastlichkeit“ nehmen 23 Betriebe mit Erfolg teil. Ihr Ziel ist es, die Qualität des Angebots und des Service zu verbessern und dem Gast einen genussvollen und erlebnisreichen Aufenthalt zu bieten.
Die Kriterien für die Vergabe der Auszeichnung in den Kategorien „Restaurant“, „Ausflugslokal“, „Café“ und „Kneipe“ werden durch anonyme Tester geprüft. In die Bewertung gehen neben den selbstverständlichen Anforderungen wie Sauberkeit und Fachkenntnis des Personals auch das Ambiente des Gastraums, die Begrüßung und Bedienung, die Qualität der Speisen und Getränke bis zur freundlichen Verabschiedung ein.
Kulinarische Bischofstour
Entlang der Bischofstour bieten einige Gaststätten kulinarische Überraschungen passend zum Thema an. Da gibt es Tafelrunden, Pilgerpfannen, Wunderblutsüppchen, Klosterhofteller, Bischofspizza oder eine Käsesuppe mit Fladenbrot frei nach Bischof Konrad v. Lintdorf.


