Suchen >
 

Zweiseitenweg rund um das Rambower Moor

Moorgeschichte(n) erlebbar

Auf dem 12,5 Kilometer langen Rundwanderweg rund um Deutschlands schönstes Naturwunder 2014, das Rambower Moor, informatien sechs Infotafeln entlang des Weges über das Leben der Menschen am und mit dem Moor. Sie erzählen von den Boberower Wildschweinjägern auf der Pirsch mit Hund und Speer und über das Moor und seine Entstehung. Von zwei Aussichtstürmen hat man einen weiten Blick auf den Rambower See.

Tourroute: Boberow (Parkplatz Moorscheune) - Mellen - Rambow - Nausdorf - Boberow
Einkehr: Moorscheune Boberow (Öffnungszeiten: Sa, So und an den Feiertagen von 14-19 Uhr)

 

 

 

Zeit der Kraniche

Von Mitte September bis November sowie im März ist das Moor Schlafplatz der Kraniche. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit ziehen sie zu Tausenden mit lautem Trompeten in den Schutz des flachen Wassers und verbringen hier die Nacht. Ein Fernglas sollte also im Rucksack nicht fehlen, denn mit etwas Glück bekommt man nicht nur die Kraniche, sondern auch den Seeadler, eine Weihe oder eine Wasserralle vor die Linse. Am besten geeignet sind zur Beobachtung sind der Aussichtsturm kurz hinter Rambow und der Rohrdommelturm bei Boberow.

Erlebnistipp von der Rangerin Ricarda Rath

Ricarda Rath ist erfahrene Rangerin der Naturwacht Lenzen im Biosphärenreservat Flusschlandschaft Elbe-Brandenburg und kennt das Rambower Moor wie ihre zweite Westentasche: "Schöne Orte gibt es viele auf diesem Weg. Mein Lieblingsplatz ist der Rohrdommelturm, weil er einen weiten Blick über das Moor freigibt und viel Raum für Entdeckungen lässt. Kreisende Seeadler und gaukelnde Weihen. Seine Nähe zum Röhricht verrät aber auch jene, die im Verborgenen leben. Etwa die Wasserralle, deren Quieken aus dem dichten Pflanzendschungel zu hören ist."

 

Allgemeine Informationen

Direktlinks zu den Kreisen, Städten und Gemeinden der Prignitz:
 
© 2016 - diePrignitz.de
Unterkunft suchen & buchen
 Reisedatum unbekannt
Suchen im Gastgeberverzeichnis!