Havelberg
Havelberg gilt als die Wiege der Prignitz. Der mächtige romanische Dom erhebt sich auf dem Domberg über der Stadt. Im angrenzenden Prignitz-Museum findet sich Geschichtliches zur gesamten Region.
Die eigentliche Altstadt mit malerischen Fachwerkhäusern liegt auf der Stadtinsel in der Havel. Die Stadt nahe am Zusammenfluß von Elbe und Havel gehört heute zum Bundesland Sachsen-Anhalt.
Nicht zuletzt ist Havelberg durch seine großen Feste, wie den seit 1750 nachweisbaren Pferdemarkt (300 000 Besucher am ersten Wochenende im September), Bootskorso mit Blasmusikfest (Ende August), Trucker- und Countryfest oder Hafenfest bekannt geworden.
Havelbergs Wassertouristikzentrum auf der Spülinsel bietet zwei Yachthäfen, Werft und Campingplatz, Fahrgastschiff, Erlebnisbad und Bootsverleih fast aller Art bis hin zu Hausbootferien.
948 wurde im Zuge der ostelbischen Christianisierung das Bistum Havelberg gegründet. Es ist neben Brandenburg das älteste deutsche Bistum östlich der Elbe (946). Nach zwischenzeitlicher slawischer Rückeroberung wurde die Stadt Havelberg seit dem 12. Jh. durch den Dom geprägt, war Bischofsresidenz und Hansestadt. Heute gehört Havelberg politisch zum nördlichen Altmarkbereich Sachsen-Anhalts, versteht sich aber nach wie vor als „Wiege der Prignitz“ und als Brückenschlag ins Land Brandenburg.
Der die Stadt prägende Dom St. Marien (1150 bis 1170 erbaut) ist als Nr.13 auf der „Straße der Romanik“ zu finden - die dreischiffige Basilika mit geschlossenem Südflügel wurde zwar nach einem Brand 1269 gotisch vorgeblendet, zeigt aber auch in ihrer reichhaltigen Innenausstattung klassisch romanische Gestaltungselemente. Im Südflügel befinden sich das 100-jährige Prignitz-Museum, eine katholische Kapelle und der Paradiessaal. Mit Domfesten, zahlreichen Dom- und Domhofkonzerten, Open-air-Opernaufführungen oder Sonderausstellungen hat sich die Kathedrale einen guten Ruf als Kulturzentrum geschaffen.
Havelberg liegt am Zusammenfluss von Havel und Elbe. Die wie ein Herz in der Havel liegende, ringförmig bebaute Altstadtinsel, die erst 1876 durch sieben ehemalige Domberggemeinden ergänzt wurde, zeugt mit ihren Giebel- und Traufhäusern, z. T. Fachwerk des 17 und 18. Jahrhunderts, von früherem durch Handwerk, Handel, Schiffbau und Fischerei begründeten Reichtum.
Havelbergs Wassertouristikzentrum bietet zwei Yachthäfen, Werft und Campingplatz, Fahrgastschiff, Erlebnisbad und Bootsverleih fast aller Art bis hin zu Hausbootferien.
Nicht zuletzt ist Havelberg durch seine großen Feste, wie den seit 1750 nachweisbaren Pferdemarkt (300 000 Besucher am ersten Wochenende im September), Bootskorso mit Blasmusikfest (Ende August), Trucker- und Countryfest oder Hafenfest bekannt geworden.
Toppel und Nitzow sind Ortsteile Havelbergs. Sie liegen in einer landschaftlich reizvollen Gegend, direkt an den Flüssen Havel und Elbe. Die Dorfkirche Toppels ist eine Saalkirche, im Kern gotisch und zu Beginn des 13. Jh. erbaut. Turm und Giebel stammen erst aus dem 19. Jh. Das frisch restaurierte Gotteshaus ist ein besonderer Blickfang im Ort.
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